pH-Wert

Ab den Wechseljahren sinken die Hormone, mit der Folge, dass die Schleimhaut dünner und trockener wird, was zu Beschwerden wie Juckreiz oder Brennen führen kann. Die Auswirkungen des niedrigen Hormonstatus sind vielfältig. Wir verraten hier die vier häufigsten Auswirkungen:

Auch der pH-Wert der Scheide ändert sich im Laufe des Lebens
Der pH-Wert der Scheide variiert je nach dem Lebensabschnitt der Frau sowie anderen Faktoren wie Hormonspiegel, Gesundheit und persönliche Hygiene. Hier sind typische pH-Bereiche für verschiedene Lebensabschnitte:

Junge Mädchen vor der Menstruation: Der pH-Wert der Scheide bei jungen Mädchen vor der Menstruation liegt normalerweise im Bereich von 7 bis 8. Dieser Bereich kann jedoch variieren.

Frauen vor den Wechseljahren: Vor den Wechseljahren liegt der pH-Wert der Scheide normalerweise zwischen 3,8 und 4,5. Dieser saure pH-Wert hilft, schädliche Bakterien fernzuhalten und schützt vor Infektionen.

Frauen in den Wechseljahren: Während der Wechseljahre kann der pH-Wert der Scheide steigen, was dazu führen kann, dass er neutraler wird oder leicht alkalisch wird (über pH 7). Dies liegt oft an hormonellen Veränderungen während dieser Zeit.
Frauen nach den Wechseljahren: Nach den Wechseljahren, wenn die Östrogenproduktion abnimmt, kann der pH-Wert der Scheide weiter steigen und tendenziell alkalischer werden. Dies kann zu einem pH-Wert von über 7 führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Werte Durchschnittswerte sind und von Frau zu Frau variieren können. Auch andere Faktoren wie sexuelle Aktivität, Schwangerschaft, Hormontherapie und bestimmte medizinische Bedingungen können den pH-Wert beeinflussen

Exkurs

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